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Lehre: Seminare und Hochschul-Projekte
Seit dem Wintersemester 2008/2009 ist das digitale Interview-Archiv an der Freien Universität in Forschung und Lehre im Einsatz, u. a. in folgenden Zusammenhängen:
- Hauptseminar des Lehrstuhls für Geschichte Ostmitteleuropas am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin mit dem Titel "Zwangsarbeit und Oral History. Grundlagen und praktische Übungen“ und Kolloquium des Lehrstuhls im Wintersemester 2008/2009
- Gastvortrag Irina Scherbakova: "Zwangsarbeit und Oral History, Teil I: Die Gesellschaft Memorial" mehr »
- Gastvortrag Piotr Filipkowski: "Zwangsarbeit und Oral History, Teil II: Das Zentrum KARTA" mehr »
- Praxisbericht aus dem Projekt "Dokumentation lebensgeschichtlicher Interviews mit ehemaligen Sklaven- und Zwangsarbeitern“ (FernUniversität Hagen) mit Gisela Wenzel und Ewa Czerwiakowski (Berliner Geschichtswerkstatt e.V., Interview-Projekt Polen - BGW Berlin)
- Im Sommer 2009 veranstaltete das Osteuropa-Institut die internationale Sommeruniversität „Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte“. Durchgeführt wurde sie von der Abteilung Geschichte Ostmitteleuropas unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gertrud Pickhan in Kooperation mit „Memorial“ (Moskau) und dem „Zentrum KARTA“ (Warschau). Insgesamt 30 Studierende und Promovierende der Geschichts- und Sozialwissenschaften aus Deutschland, Polen, Russland, der Ukraine, der Tschechischen Republik, der Mongolei und Japan nahmen daran teil. Neben Vorträgen und Begleitprogramm zu den Themen NS-Zwangsarbeit und Oral-History konnten die TeilnehmerInnen bei dem Workshop Einblicke in die Arbeit mit digitalen Archiven und in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Zeitzeugeninterviews bekommen. mehr (pdf) »
- Im Frühjahr 2010 veranstaltete das Osteuropa-Institut den eintägigen Workshop "History Turns Digital". Im Mittelpunkt dabei standen die Veränderungen, die das Medium Internet in der Erinnerungskultur sowie der Geschichtsvermittlung und -forschung bewirkt. Dieses neue und innovative Medium der Geschichtsvermittlung und -auseinandersetzung wurde bisher kaum analysiert und ist in seinen Auswirkungen noch weitgehend unerforscht. mehr (pdf) »
- Sommersemester 2011: Der Intensivkurs "Europe 1900-1950" des History Department der University of British Columbia, Vancouver, Canada, arbeitet mit englischsprachigen Interviews im Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945". Etwa 20 Studierende aller Fachrichtungen des 3. bis 8. Semesters analysierten die Interviews und schärften dabei vor allem ihren Blick für Sinngebungen in lebensgeschichtlichen Erinnerungen.
- August 2011: Das Online-Archiv wird vorgestellt und diskutiert im Rahmen der Dritten Summer School der Multimedialen Archive an der Freien Universität Berlin „Stimmen der Vergangenheit – Digitale Oral-History-Archive zur Shoah und NS-Zwangsarbeit als wissenschaftliche Quelle: Geschichte, Gegenwart und Perspektiven.“ mehr »
Wollen Sie das Online-Archiv in Ihrem Forschungsprojekt oder Ihrer Lehrveranstaltung nutzen? Wir beraten Sie gerne.
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.
