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Gedenkhalle Oberhausen - Schwerpunktthema Zwangsarbeit
Die 2010 neugestaltete Gedenkhalle Oberhausen informiert vor allem über die Zwangsarbeit im Ruhrgebiet - auch mit Interview-Ausschnitten aus dem Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Die Gedenkhalle wurde 1962 als die erste westdeutsche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Die im Dezember 2010 neu eingerichtete Dauerausstellung zur regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 hat drei Themenschwerpunkte ‚Oberhausen im Nationalsozialismus’, ‚Zwangsarbeit im Nationalsozialismus’ und ‚Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945’.
Neben der Oberhausener Stadtgeschichte werden die Verschleppung und die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Ruhrgebiet umfassend dargestellt. In mehreren Interviewstationen kommen ehemalige Zwangsarbeiter selbst zu Wort.
Video-Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern
in der Gedenkhalle Oberhausen
Quelle: CeDiS / FUB
News
Vor 70 Jahren: Die "Ostarbeiter-Erlasse"
Erinnerungen einer Ukrainerin an die Auswirkungen der "Ostarbeiter-Erlasse" vom 20. Februar 1942 - Expertengespräch mit einer Interviewerin über ihre Gespräche mit früheren "Ostarbeitern"
Zweite Auflage Bildungsmaterialien
Die Bildungsmaterialien des Online-Archivs "Zwangsarbeit 1939-1945" sind nun in einer zweiten Auflage erschienen. Video-DVD, Lernsoftware und Lehrerheft sind über die Bundeszentrale für politische Bildung bestellbar.
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).

