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Neue lokale Erinnerungsprojekte zur NS-Zwangsarbeit
15.10.2009
In den letzten Monaten sind im Zusammenhang mit Schul- und Ausstellungsprojekten neue Webseiten zur nationalsozialistischen Zwangsarbeit online gegangen. Drei Beispiele seien genannt: Triberg (Schwarzwald), Göttingen (Südniedersachsen) und Maxhütte-Haidhof (Oberpfalz).
In Maxhütte-Haidhof (Oberpfalz) informiert die Pilotausstellung "Städtedreieck unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum” der Projektgruppe Zwangsarbeit besonders über Zwangsarbeit bei Flick.
http://www.projektgruppe-zwangsarbeit.de
Die Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt haben die Wanderausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" erarbeitet.
http://www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu
Eine Initiative von Schülerinnen und Schüler aus Triberg (Schwarzwald) ist "Polnische Zwangsarbeiter im Schwarzwald während der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Deutsch-Polnisches Geschichtsprojekt des Schwarzwald-Gymnasiums".
http://www.zwangsarbeiter-im-schwarzwald.eu
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.
