Zwangsarbeit 1939-1945


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Interview mit Günter Saathoff

Zur Entstehung und Arbeit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

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Übersicht der Fragen:

  1. Wie entstand die Stiftung und wie hat sie gearbeitet?
  2. Wie wurde die Stiftung finanziert?
  3. Warum haben sich die deutschen Firmen an der Stiftung beteiligt?
  4. Wer hat Zahlungen von der Stiftung erhalten?
  5. Warum wurden italienische Militärinternierte ausgeschlossen?
  6. Was haben die ehemaligen Zwangsarbeiter mit dem Geld gemacht?
  7. Sind die ausgezahlten Beträge als Entschädigung zu verstehen?
  8. Was ist der sogenannte Fonds "Erinnerung und Zukunft"?
  9. Warum kamen die Zahlungen für die Zwangsarbeiter erst so spät?
  10. Wo würden Sie den Beginn der jüngsten Auseinandersetzung um Entschädigung für NS-Zwangsarbeit ansetzen?

Zur Person:

Günter Saathoff wurde 1954 in Emden geboren. Als wissenschaftlicher Koordinator für Innen- und Rechtspolitik der Bundestagsfraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ bearbeitete der Jurist die Themen Entschädigungsrecht für NS-Opfer und Opfer des DDR-Unrechts. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Vorbereitung und Ausformulierung des EVZ-Stiftungsgesetzes und anderer Regelungen zur Entschädigung von NS-Opfern beteiligt. Seit 2000 war er als Generalbeauftragter der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" für die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen der Stiftung zuständig. Seit 2003 ist er im Vorstand der Stiftung.

Zum Interview:

Ort : Berlin
Datum: 24.04.2009
Interviewer: Dr. Alexander von Plato
Bearbeitung: Thomas Irmer und Wolfram Lippert

Literaturauswahl:


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