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Individuelle Erfahrungen der Betroffenen
Die Lebensbedingungen der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter unterschieden sich je nach Status, Einsatzort, Herkunft und Geschlecht.
Arbeitsbuch von Paul Ch., französischer Zwangsarbeiter
Zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter hatten mehr Freiraum als Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge. Die Zwangsarbeit in Bergwerken und Bunkerbauten war schlimmer als ein Einsatz in der Haus- und Landwirtschaft. In den besetzten Gebieten herrschten andere Bedingungen als im Reich selbst.
Frauen litten unter zusätzlichen Schikanen. Menschen slawischer Abstammung wurden besonders diskriminiert. Roma und jüdische "Sklavenarbeiter" wurden sogar zu Opfern der "Vernichtung durch Arbeit".
Der Begriff "Zwangsarbeit" umfasst sehr verschiedene Formen des Arbeitseinsatzes. Die Vielfalt dieser Erfahrungen findet sich in den höchst unterschiedlichen individuellen Erinnerungen der Überlebenden ( » Biografische Beispiele aus der Sammlung).
Walentina K., "Ostarbeiterin"
Józef M., polnischer KZ-Häftling und Zeuge im Auschwitz-Prozess
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.
