Zwangsarbeit 1939-1945


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Nach 1945: Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter als vergessene Opfer

Nach dem Krieg wurden die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zu "vergessenen Opfern" des Nationalsozialismus. Ausländische NS-Opfer hatten in Deutschland kaum eine Stimme; Zwangsarbeit galt nicht als spezifisches NS-Unrecht.

Repatriierungsausweis für Guy S., Frankreich 1945
Repatriierungsausweis für Guy S., Frankreich 1945

Viele Verschleppte blieben nach 1945 als Displaced Persons in Lagern auf deutschem Boden. In ihrer Heimat, besonders in der Sowjetunion, wurden die Rückkehrenden oft pauschal der Kollaboration mit den Deutschen verdächtigt. Einige kamen in stalinistische Lager, andere wurden bei der Berufswahl diskriminiert.

Manche Menschen erzählten nicht einmal ihrer Familie von der Zwangsarbeit. Die meisten leiden noch immer unter den psychischen und physischen Folgeschäden der Zwangsarbeit; gerade in Osteuropa leben sie oft am Rand des Existenzminimums.

 


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News

27. Januar

Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".

26.01.2012

Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess

In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).

05.01.2012

Zeugenschaft und NS-Prozesse

Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.

09.12.2011

 

Stand: 29.06.2011