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Projektvorstellung Lehrerfortbildung Dresden
01.09.2010
17. September: Vorstellung der Bildungsmaterialien für deutsche und tschechische Lehrkräfte
Am 17. September 2010 präsentierte Dr. Cord Pagenstecher die Bildungsmaterialien des Projekts „Zwangsarbeit 1939-1945" auf dem Seminar „Zeitzeugen und historische Spurensuche in der Bildungsarbeit“ in Dresden. Veranstalter dieser Fortbildung für deutsche und tschechische Lehrkräfte und Multiplikatoren waren die Brücke/Most-Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und das Collegium Bohemicum.
Die Bildungsmaterialien "Zeitzeugen-Interviews für den Unterricht" des digitalen Interview-Archivs "Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte“ wollen das Thema NS-Zwangsarbeit im Geschichtsunterricht verankern und zur Nutzung des Online-Archivs anregen. Ein Medienverbund aus einer Video-DVD, einer Lernsoftware, einem Lehrerheft und einem Internet-Angebot unterstützt selbständige Lernformen im Schulalltag.
Für verschiedene Lernszenarien gibt es dabei drei abgestufte Module: "Basis“ für den lehrerzentrierten Regelunterricht, "Projekt“ für die interaktive Arbeit im Computerraum und "Präsentation“ für die individuelle Prüfungsvorbereitung. Die Materialien werden ab Herbst über die Bundeszentrale für politische Bildung bestellbar sein.
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.
