Zwangsarbeit 1939-1945


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Home » Zwangsarbeit » Ereignisse und Themen » 15. April 1945



15. April 1945: Befreiung des KZ Bergen-Belsen

Eine Zeitzeugin berichtet von der Befreiung des KZ Bergen-Belsen am 15. April 1945.

Die Befreiung aus den Lagern im Frühjahr 1945 war eine der eindrücklichsten Erfahrungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus dem Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“. Die Überlebenden standen vielfach vor dem Nichts. Vor allem deutsche Jüdinnen und Jüdinnen wussten oft nicht, wohin sie gehen sollten. Im folgenden Video berichtet eine Breslauer Jüdin von ihrer Befreiung aus dem KZ Bergen-Belsen und der schwierigen Situation danach.

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15. April 1945: Befreiung des KZ Bergen-Belsen. Ausschnitte aus dem Video-Interview mit Anita L. (deutsche Jüdin und Auschwitz-Überlebende), Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945", Dauer 6:34 Minuten, Schnitt: Alexandra Neumann, Tobias Kilgus, © Freie Universität Berlin 2011

15. April 1945

Im Frühjahr befreiten die vorrückenden Truppen der Alliierten nach und nach die letzten Zwangsarbeiterlager und KZs in Deutschland. Das zwischen Hamburg und Hannover gelegene Konzentrationslager Bergen-Belsen wurde am 15. April 1945 britischen Truppen übergeben. Sie fanden etwa 38.000 Häftlinge im Hauptlager vor und weitere 15.000 im nahegelegenen Ausweichlager. Tausende von Leichen lagen auf dem gesamten Lagergelände; bis Ende Juni starben noch ungefähr 14.000 Menschen. Nach der Verlegung der letzten Überlebenden in die Kasernen des Truppenübungsplatzes am 21. Mai 1945 und der Errichtung von Nothospitälern wurden die alten Baracken abgebrannt, um eine Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Die Leichen wurden in Massengräbern beigesetzt. Die Gesamtzahl der im KZ Bergen-Belsen ermordeten Opfer betrug schätzungsweise 50.000.

Biografische Daten

Anita L., deutsche Jüdin und Auschwitz-Überlebende

15_04_1945_200

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News

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Stand: 10.04.2013