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NS-Zwangsarbeit und Erinnerung
Das nationalsozialistische Deutschland schuf eines der größten Zwangsarbeits-Systeme der Geschichte. Erst 60 Jahre nach Kriegsende rief die Entschädigungs-Debatte die lange Zeit vergessenen Opfer der Zwangsarbeit wieder ins Gedächtnis.
Heute können aber nur noch wenige Überlebende von ihren Erfahrungen berichten. Das Projekt "Zwangsarbeit 1939-1945" zielt auf die digitale Sicherung, Bereitstellung und Erschließung einer Sammlung von knapp 600 lebensgeschichtlichen Zeitzeugen-Interviews.
- Zwangsarbeit: Die nationalsozialistische Zwangsarbeit
- Erfahrungen: Individuelle Erfahrungen der Betroffenen
- Nach 1945: Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter als vergessene Opfer
- Entschädigung: Entschädigung und Erinnerung
- Ereignisse und Themen in der Erinnerung
- International: Zwangsarbeit und die europäische Erinnerung
- Zeitleiste: Wichtige Daten zur NS-Zwangsarbeit
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.





