Zwangsarbeit 1939-1945


Springe direkt zu: Inhalt


Service-Navigation


Hauptnavigation/Hauptmenü oben: Links auf direkt erreichbare, übergeordnete Webseiten


Navigation/Menü: Links auf weitere Seiten dieser Website sowie Banner

banner_zum_archiv

Navigationspfad:

Home » Bildung » Online-Einstieg Flossenbürg » Joseph Korzenik » KZ-Außenlager Hersbruck



KZ-Außenlager Hersbruck

Blick in einen Stollen in Happurg
Blick in einen Stollen in Happurg, ohne Datum (Foto: Association des Déportés, Paris / KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)
Außenlager Hersbruck und Stollenanlage in Happurg, Lageplan
Außenlager Hersbruck und Stollenanlage in Happurg, Lageplan (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)
Skulptur des ehemaligen Häftlings und Künstlers Vittore Bocchetta
Skulptur des ehemaligen Häftlings und Künstlers Vittore Bocchetta, an der Zufahrtsstraße zur Fackelmann-Therme Hersbruck, aufgestellt 2007 (Foto: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)

Der Ort des Lagers heute

Ab Sommer 1944 sollten KZ-Häftlinge aus Flossenbürg ein System von Stollen in der Nähe von Happurg in den Berg graben. BMW wollte die Fertigung der Flugzeugmotoren aus dem bombengefährdeten München untertage verlagern. Die Stollenanlage wurde nie fertiggestellt.
> Googlemaps

Am Ortsrand von Hersbruck mussten die Gefangenen ein Barackenlager errichten, von dem aus sie täglich den Weg nach Happurg zurücklegten. Die Bedingungen waren katastrophal, etwa jeder Zweite starb an Verletzungen oder Erschöpfung. Vom Lager Hersbruck ist nichts mehr erhalten. Gedenktafeln und Denkmäler in Hersbruck und Happurg sowie in der Umgebung erinnern an das KZ-Außenlager.
> Googlemaps

Erstreiten eines Erinnerungsortes

Nach 1945 wurde die ehemalige Kommandantur zur Hauptschule und später zum Finanzamt umgebaut. In den fünfziger Jahren entstanden auf dem einstigen Appellplatz Tennisplätze sowie ein Parkplatz für Besucher von Finanzamt und Freibad.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger gründeten 1999 den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck. Sie fordern den Aufbau einer Dokumentation, laden zu Zeitzeugengesprächen und anderen Aktivitäten ein. 2007 wurde das Gebäude der ehemaligen SS-Kommandantur abgerissen und an gleicher Stelle ein neues Finanzzentrum erbaut. Aktuell ist die Gestaltung eines Gedenkortes in Planung.

Literatur

Links


Bild Sprungmarke nach oben

 

Stand: 21.08.2012