Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte


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Online-Einstieg Ruhrgebiet. Zur Vorbereitung eines Projekttags zur Zwangsarbeit

Fast alle Fabriken, Baustellen und Bauernhöfe beuteten im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus. Im Ruhrgebiet war ihr Anteil besonders hoch. Viele mussten im Bergbau oder in Rüstungsbetrieben arbeiten.

Zu ihnen gehörten auch Judith Altmann und Bolesław Zajączkowski, die in zwei Interview-Kurzfilmen auf dieser Seite über ihre Erfahrungen berichten. Die Arbeitsvorschläge zu diesen Erinnerungsberichten dienen der Vorbereitung eines Projekttags zur NS-Zwangsarbeit, z. B. eines Workshops in der Gedenkhalle Oberhausen.

Ausstellung in der Gedenkhalle Oberhausen

Gedenkhalle Oberhausen

Die Dauerausstellung in der Gedenkhalle Oberhausen informiert über die nationalsozialistische Zwangsarbeit in Oberhausen und im Ruhrgebiet.

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Judith Altmann (9:03 min)

Judith Altmann kam 1944 im Alter von 20 Jahren aus dem KZ Auschwitz-Birkenau in das KZ-Außenlager Gelsenkirchen-Horst.

Bolesław Zajączkowski, 1941 und 2005

Bolesław Zajączkowski (8:04 min)

Bolesław Zajączkowski aus Łódź musste im Alter von 17 Jahren in Gelsenkirchen-Rotthausen unter Tage Steinkohle fördern.

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Auswertung

Nach dem Besuch der Gedenkstätte können die Schüler/innen und Lehrer/innen zu Hause den hier bereitstehenden Auswertungsbogen ausfüllen.

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Tipps zur Vertiefung

Schüler/innen, die an einer Weiterarbeit interessiert sind, können auf die hier zusammengetragenen Tipps zur Vertiefung zurückgreifen.

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Didaktische Hinweise

Lehrer/innen finden hier Informationenzur Zielgruppe, den zeitlichen und technischen Voraussetzungen, didaktische Überlegungen sowie einen Vorschlag zum zeitlichen Ablauf der Lerneinheit

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Der Online-Einstieg Ruhrgebiet wurde entwickelt vom Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte" / Freie Universität Berlin und der Gedenkhalle Oberhausen.