Zwangsarbeit 1939-1945


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Home » Bildung » Schule » Vorab-Präsentation Bildungsmaterialien



Vorab-Präsentation Bildungsmaterialien, Gespräch zwischen Schülern, Lehrern und Zeitzeugen

Am Dienstag, 15. Juni 2010 wurden die Bildungsmaterialien "Zeitzeugen-Interviews für den Schulunterricht" in der Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin-Schöneberg erstmals vorgestellt.


Vorstellung Bildungsmaterialien: Miriam Mogge, Alexander von Plato und Jutta Pelz-Bergt Vorstellung Bildungsmaterialien Vorstellung Bildungsmaterialien pk_bildungsmaterialien_04 pk_bildungsmaterialien_05 pk_bildungsmaterialien_06 pk_bildungsmaterialien_07 pk_bildungsmaterialien_08 pk_bildungsmaterialien_09 pk_bildungsmaterialien_10 pk_bildungsmaterialien_11 pk_bildungsmaterialien_12

Auf dem Podium saßen Jutta Pelz-Bergt (Zeitzeugin, die für das Archiv ein Interview gegeben hat, mit ihrem Mann), Günter Saathoff (Vorstand der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“), Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos (Leiter des Centers für Digitale Systeme, Freie Universität), Franka Kühn (Pressesprecherin der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"), Bodo Förster (Lehrer an der Sophie-Scholl-Oberschule Berlin), Miriam Mogge Abiturientin an der Sophie-Scholl-Oberschule Berlin) und Cord Pagenstecher (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin)

Die Präsentation der digitalen Bildungsmaterialien fand in der Sophie-Scholl-Oberschule statt; in dem Gebäude war von 1943 bis 1945 ein Zwangsarbeitslager eingerichtet. Die arbeitsfähigen Angehörigen sowjetischer Familien, die dort untergebracht waren, wurden damals gezwungen, einen Hochbunker zu bauen. Bei der Veranstaltung wurden nicht nur Unterrichtsfilme zum Thema Zwangsarbeit und die neue Lernsoftware, bei deren Entwicklung Schüler der Sophie-Scholl-Schule beteiligt waren, gezeigt. Es begegneten sich auch Zeitzeugen, Schüler und Lehrer: Drei Generationen sprachen darüber, wie die Erinnerung an über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit leisten mussten, bewahrt werden kann und welche Rolle digitale Technologien dabei spielen können.


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Stand: 02.11.2010