Zwangsarbeit 1939-1945


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Home » Projekt » Experteninterviews » Constantin Goschler



Interview mit Prof. Dr. Constantin Goschler

Zum Umgang mit der NS-Zwangsarbeit seit 1945

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Übersicht der Fragen:

  1. Welche Rolle spielte die NS-Zwangsarbeit in der deutschen Gesellschaft?
  2. Wie wurden Zwangsarbeiter in der Nachkriegsgesellschaft wahrgenommen?
  3. Welche Entwicklungen waren notwendig, damit Zwangsarbeiter als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt und entschädigt wurden?
  4. Weshalb konnte sich der Großteil ehemaliger Zwangsarbeiter mit Entschädigungsforderungen über Jahrzehnte nicht durchsetzen?
  5. Welche Auswirkungen hatte die Wiedervereinigung?
  6. Wie kam es zur Gründung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"?
  7. Wie kam es zur Einigung über die Höhe der zu leistenden Entschädigung?
  8. Wer wurde entschädigt?
  9. Welchen Ansatz verfolgte die Stiftung bei den Auszahlungen und wie waren die Reaktionen?
  10. Wie wurden die Entschädigungszahlungen organisiert?
  11. Ist die Entschädigung bei den Opfern angekommen?
  12. Was ist der Zukunftsfond der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"?

Zur Person:

Constantin Goschler wurde 1960 in Göppingen geboren. Nach dem Lehramtsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Zeitgeschichte. Nach der Promotion 1992 war er in Berlin als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt Universität tätig. Aufenthalte als Gastdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter führten ihn u.a. nach Prag, Harvard und Jena, bevor er 2006 den Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum übernahm.
Sein Band „Schuld und Schulden“ gilt als Standardwerk zur Geschichte der „Wiedergutmachung“ in Deutschland nach 1945.

Zum Interview:

Ort: Berlin
Datum: 12.08.2009
Interviewer: Thomas Irmer
Kamera und Schnitt: Branka Pavlovic
Bearbeitung: Thomas Irmer und Doris Tausendfreund

Literaturauswahl:


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