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Aufbau eines digitalen Interview-Archivs zur NS-Zwangsarbeit
"Zwangsarbeit 1939-1945" ist ein digitales Interview-Archiv zur Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben.
Ein Online-Archiv macht fast 600 Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern zugänglich.
Bezweckt wird die dauerhafte Sicherung, unkomplizierte Bereitstellung und fundierte Erschließung der vielsprachigen Sammlung von Audio- und Video-Interviews, die vom Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen erarbeitet wurde.
Seit Januar 2009 können Schulen und Gedenkstätten, Lehre und Forschung die Erinnerungen der Überlebenden nutzen. Der Ausbau der Online-Plattform, die weitere Übersetzung, Erschließung und didaktische Aufbereitung werden fortgeführt.
Das Projekt wird getragen von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum.
Einen kurzen Einführungsfilm in das Projekt finden Sie hier »
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.






