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Aufbau eines digitalen Interview-Archivs zur NS-Zwangsarbeit
"Zwangsarbeit 1939-1945" ist ein digitales Interview-Archiv zur Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben.
Ein Online-Archiv macht fast 600 Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern zugänglich.
Bezweckt wird die dauerhafte Sicherung, unkomplizierte Bereitstellung und fundierte Erschließung der vielsprachigen Sammlung von Audio- und Video-Interviews, die vom Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen erarbeitet wurde.
Seit Januar 2009 können Schulen und Gedenkstätten, Lehre und Forschung die Erinnerungen der Überlebenden nutzen. Der Ausbau der Online-Plattform, die weitere Übersetzung, Erschließung und didaktische Aufbereitung werden fortgeführt.
Das Projekt wird getragen von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum.
Einen kurzen Einführungsfilm in das Projekt finden Sie hier »
News
Fortführung des Projekts „Zwangsarbeit 1939 - 1945“
Die Freie Universität Berlin, das Deutsche Historische Museum Berlin und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt „Zwangsarbeit 1939 - 1945“ fort.
Neue Zeitzeugen-App
Mit den Erinnerungen von Zeitzeugen unterwegs zu Orten der Zwangsarbeit in Berlin - das ermöglicht die Smartphone-App der Berliner Geschichtswerkstatt.
In Memoriam Peter Haber
Der Experte für Digital History ist am 28. April 2013 nach langer Krankheit verstorben. Wir erinnern an Peter Haber mit einem im Oktober 2012 geführten Interview.





