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Interview mit Dr. Christian Schoelzel
Interviews mit NS-Opfern in Kroatien
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Übersicht der Fragen:
- Wer wurde interviewt?
- Was können die Interviewerinnen und Interviewer leisten?
- Bestand nach dem Interview noch Kontakt zu den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen?
- Wie beeinflusste die Interviewsituation die Erzählung?
- Wirkte sich die Nationalität des Interviewers auf das Gespräch aus?
- Gab es einen Austausch mit anderen Teilprojekten der Interview-Sammlung und welche waren die Besonderheiten in Kroatien?
- Können Sie einen kurzen Überblick über den Kriegsverlauf und die Zwangsarbeit in Kroatien/Jugoslawien geben?
- Welche Entschädigung erhielten ehemalige Lagerinsassen und Soldaten im sozialistischen Jugoslawien?
- Was wünschen Sie sich für die weitere Aufbereitung und Nutzung der Interviews?
- Im April 2011 jährt sich der deutsche Überfall auf Jugoslawien zum siebzigsten Mal. Wird man daran gedenken?
Zur Person:
Dr. Christian Schölzel wurde 1964 geboren. Nach dem Studium der Geschichte in Hamburg und Berlin promovierte er in Leipzig ("Walther Rathenau – Eine Biographie“, Paderborn 2006). Er arbeitet lange im Museums- und Gedenkstättenbereich (u. a. Deutsches Historisches Museum, Gedenkstätte Sachsenhausen, Gedenkstätte Buchenwald) und hat Veröffentlichungen zu Themen der deutsch-(süd-)osteuropäischen Beziehungsgeschichte und zur jüdischen Geschichte vorgelegt. Seit 2004 ist er Inhaber des Geschichtsbüros Culture and more mit Sitz in Berlin (www.cultureandmore.com).
Zum Interview:
Ort: Berlin
Datum: 21.09.2010
Interviewer: Dr. Cord Pagenstecher
Kamera und Schnitt: Branka Pavlovic
Bearbeitung: Alexandra Neumann
Literaturauswahl:
- Nemačka i Jugosloveni: Od istorijske slike o neprijatelju do realne manjine, in: JIČ (1998), H. 1,2, S. 119-134
- Vom Balkan nach Berlin. Ein Streifzug durch die Beziehungen zu Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten. Mit Beiträgen von Ljubodrag Dimić, Radojka Grubić und Milan Ristović, Berlin 1999
- Kollektivierungen von Erinnerung oder: Wie viele Holocauste existieren? Annäherungen, in: Dirk Fischer (Hg.), Transformation des Rechts in Ost und West, Berlin 2006, S. 353-367
- Vom Schweigen und Erinnern. Kroatien und die Zwangsarbeit, in: Alexander von Plato u.a. (Hg.), Hitlers Sklaven. Lebensgeschichtliche Analysen zur Zwangsarbeit im internationalen Vergleich, Wien u.a. 2008, S. 137-150
- Wolfgang Höpken, Christian Schölzel, Sanela Hodžić, Zwangsarbeit und der „Unabhängige Staat Kroatien 1941-1945“ (in Vorbereitung)
News
Vor 70 Jahren: Die "Ostarbeiter-Erlasse"
Erinnerungen einer Ukrainerin an die Auswirkungen der "Ostarbeiter-Erlasse" vom 20. Februar 1942 - Expertengespräch mit einer Interviewerin über ihre Gespräche mit früheren "Ostarbeitern"
Zweite Auflage Bildungsmaterialien
Die Bildungsmaterialien des Online-Archivs "Zwangsarbeit 1939-1945" sind nun in einer zweiten Auflage erschienen. Video-DVD, Lernsoftware und Lehrerheft sind über die Bundeszentrale für politische Bildung bestellbar.
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
