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Interview mit Gisela Wenzel
Oral History und Geschichtswerkstätten
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Übersicht der Fragen:
- Was bedeutet Oral History?
- Was sind Geschichtswerkstätten?
- Mit welchen Themen beschäftigt sich Oral History?
- Was kritisierte die Oral History an der traditionellen Geschichtswissenschaft?
- Wie lautet die Kritik an der Oral History?
- Warum eignet sich diese Methode für das Thema „Zwangsarbeit“?
- Welche Erfahrungen haben Sie mit fremdsprachigen Interviews gesammelt?
- Wie sollten Interviews geführt und ausgewertet werden?
- Wie hat sich die Erinnerungskultur in Deutschland in den letzten vierzig Jahren geändert?
- Inwieweit sind technische Entwicklungen für die Oral History relevant?
- Wie beeinflusst der persönliche Kontakt mit den Zeitzeugen Ihre eigene wissenschaftliche Arbeit mit den Interviews?
Zur Person:
Gisela Wenzel wurde 1943 geboren. Nach dem Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Heidelberg und Berlin arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Mitbegründerin der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. (1981), Initiatorin und Koordinatorin zahlreicher Ausstellungen und Publikationen zur Berliner Lokal- und Alltagsgeschichte. Sammlung und Archivierung von Erinnerungsberichten und Fotos, lebensgeschichtlichen Audio- und Videointerviews ehemaliger Zwangsarbeiter mit Schwerpunkt Ost- und Mitteleuropa. Internationale Bildungs- und Begegnungsarbeit in Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und Opferverbänden in diesen Ländern. Wissenschaftliche Mitarbeit an der Koordinierungsstelle Zwangsarbeit (KST) der Berliner Entschädigungsbehörde.
Zum Interview:
Ort: Berlin
Datum: 31.07.2009
Interviewer: Thomas Irmer
Kamera und Schnitt: Branka Pavlovic
Bearbeitung: Alexandra Neumann
Literaturauswahl:
- Berliner Geschichtswerkstatt (Hrsg.), Alltagskultur, Subjektivität und Geschichte. Zur Theorie und Praxis der Alltagsgeschichte. Münster 1994
- Gisela Wenzel, „Grabe, wo Du stehst“. Zwei Jahrzehnte Berliner Geschichtswerkstatt, in: Geschichtswerkstätten gestern-heute-morgen. Bewegung! Stillstand. Aufbruch?, Hamburg 2004
- Berliner Geschichtswerkstatt (Hrsg.), Zwangsarbeit in Berlin 1940-1945. Erinnerungsberichte aus Polen, der Ukraine und Weißrußland, Erfurt 2000
- Cord Pagenstecher, Bernhard Bremberger, Gisela Wenzel, Zwangsarbeit in Berlin. Archivrecherchen, Nachweissuche und Entschädigung, Berlin 2008
- Gisela Wenzel und Ewa Czerwiakowski, Das Schicksal der polnischen Sklaven- und Zwangsarbeiter aus Lodz, in: Alexander von Plato u.a. (Hrsg.), Hitlers Sklaven. Lebensgeschichtliche Analysen zur Zwangsarbeit im internationalen Vergleich, Wien 2008
News
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In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
