Zwangsarbeit 1939-1945


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Home » Zwangsarbeit » Entschädigung



Entschädigung und Erinnerung

Auch nach der erst spät geleisteten finanziellen Entschädigung soll an die Geschichte der Zwangsarbeit erinnert werden.

Zahlungsbescheid der IOM
Zahlungsbescheid für erste Entschädigungsrate

Jahrzehntelang verweigerten Regierungen und Unternehmen den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern eine Entschädigung.

Erst Ende der 1990er Jahre erzwang der politische Druck aus den USA die Gründung der von Staat und Wirtschaft finanzierten Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".

Die Betroffenen erhielten je nach Verfolgungsschicksal eine einmalige Zahlung zwischen 500 und 7 700 Euro. Kriegsgefangene waren grundsätzlich nicht leistungsberechtigt.

Die Entschädigung sollte aber keinen moralischen Schlussstrich darstellen. Auch nach Abschluss der Zahlungen im Jahr 2007 soll die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit für zukünftige Generationen bewahrt werden. Daher initiierte die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" die Sammlung von Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.


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News

Neue Version des Archivs online

Erweiterte Funktionen bei der Suche - Bestand vollständig erschlossener Interviews wächst

24.06.2010

Zeitzeugen-Interviews für Schulen: Die Erinnerung wach halten und Geschichte vermitteln

Neues Unterrichtsmaterial zum Thema NS-Zwangsarbeit vorgestellt

15.06.2010

Einladung: Vorstellung neuer Bildungsmaterialien mit Gespräch zwischen drei Generationen

Am 15. Juni 2010 in der Sophie-Scholl-Oberschule für Pressevertreter, Partner und Interessierte

07.06.2010
 

Stand: 19.01.2009