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Entschädigung und Erinnerung
Auch nach der erst spät geleisteten finanziellen Entschädigung soll an die Geschichte der Zwangsarbeit erinnert werden.
Interaktive Karte Entschädigung (CeDiS / FUB, zum Öffnen in neuem Fenster klicken)
Jahrzehntelang verweigerten Regierungen und Unternehmen den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern eine Entschädigung.
Erst Ende der 1990er Jahre erzwang der politische Druck aus den USA die Gründung der von Staat und Wirtschaft finanzierten Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".
Die Betroffenen erhielten je nach Verfolgungsschicksal eine einmalige Zahlung zwischen 500 und 7 700 Euro. Kriegsgefangene waren grundsätzlich nicht leistungsberechtigt.
Die Entschädigung sollte aber keinen moralischen Schlussstrich darstellen. Auch nach Abschluss der Zahlungen im Jahr 2007 soll die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit für zukünftige Generationen bewahrt werden. Daher initiierte die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" die Sammlung von Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.

