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Entschädigung und Erinnerung
Auch nach der erst spät geleisteten finanziellen Entschädigung soll an die Geschichte der Zwangsarbeit erinnert werden.
Interaktive Karte Entschädigung (CeDiS / FUB, zum Öffnen in neuem Fenster klicken)
Jahrzehntelang verweigerten Regierungen und Unternehmen den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern eine Entschädigung.
Erst Ende der 1990er Jahre erzwang der politische Druck aus den USA die Gründung der von Staat und Wirtschaft finanzierten Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".
Die Betroffenen erhielten je nach Verfolgungsschicksal eine einmalige Zahlung zwischen 500 und 7 700 Euro. Kriegsgefangene waren grundsätzlich nicht leistungsberechtigt.
Die Entschädigung sollte aber keinen moralischen Schlussstrich darstellen. Auch nach Abschluss der Zahlungen im Jahr 2007 soll die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit für zukünftige Generationen bewahrt werden. Daher initiierte die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" die Sammlung von Lebensgeschichten ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
News
Fortführung des Projekts „Zwangsarbeit 1939 - 1945“
Die Freie Universität Berlin, das Deutsche Historische Museum Berlin und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt „Zwangsarbeit 1939 - 1945“ fort.
Neue Zeitzeugen-App
Mit den Erinnerungen von Zeitzeugen unterwegs zu Orten der Zwangsarbeit in Berlin - das ermöglicht die Smartphone-App der Berliner Geschichtswerkstatt.
In Memoriam Peter Haber
Der Experte für Digital History ist am 28. April 2013 nach langer Krankheit verstorben. Wir erinnern an Peter Haber mit einem im Oktober 2012 geführten Interview.

