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Verdrängte Geschichten: Polnische und sowjetische Zwangsarbeiterinnen in privaten Haushalten

Die Studierendenausstellung „Verdrängte Geschichten: Polnische und sowjetische Zwangsarbeiterinnen in privaten Haushalten“ zeigt eine oft vergessene Seite der NS-Geschichte. Während des Nationalsozialismus fand Zwangsarbeit nicht nur in Konzentrationslagern, großen Fabriken oder in der Landwirtschaft statt, sondern auch in den Haushalten deutscher Familien. Die Zwangsarbeiterinnen waren häufig junge slawische Frauen aus Polen und der Sowjetunion, die zwangsweise nach Deutschland oder Österreich gebracht wurden. 

In der Ausstellung werden Teile der Geschichten dieser jungen Frauen anhand von vier ausgewählten Biografien dargestellt. Sie wird zeigen, wer diese jungen Frauen waren, unter welchen Bedingungen sie Zwangsarbeit leisten mussten und wie ihr Leben nach der Befreiung im Jahr 1945 weiterging. Die Ausstellung basiert auf Interviews mit diesen Frauen, privaten Fotografien sowie Archivdokumenten.

In die Ausstellung sind die folgenden Interviewausschnitte via QR-Code abzurufen:


Die Ausstellung ist das Ergebnis des Förderprojekts "Dein HistoryLab" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".
Sie wird am 30. März 2026 um 17 Uhr im Martin-Niemöller-Haus eröffnet.