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Verdrängte Geschichten: Polnische und sowjetische Zwangsarbeiterinnen in privaten Haushalten

Von März bis Juni 2026 wurde im Martin-Niemöller-Haus  die Studierendenausstellung „Verdrängte Geschichten: Polnische und sowjetische Zwangsarbeiterinnen in privaten Haushalten“ gezeigt. Die Ausstellung thematisierte eine oft vergessene Seite der NS-Geschichte. Während des Nationalsozialismus fand Zwangsarbeit nicht nur in Konzentrationslagern, großen Fabriken oder in der Landwirtschaft statt, sondern auch in den Haushalten deutscher Familien. Die Zwangsarbeiterinnen waren häufig junge slawische Frauen aus Polen und der Sowjetunion, die zwangsweise nach Deutschland oder Österreich gebracht wurden. 


In der Ausstellung werden Teile der Geschichten dieser jungen Frauen anhand von vier ausgewählten Biografien dargestellt. Sie zeigt, wer diese jungen Frauen waren, unter welchen Bedingungen sie Zwangsarbeit leisten mussten und wie ihr Leben nach der Befreiung im Jahr 1945 weiterging. Sie basiert auf Interviews mit diesen Frauen, privaten Fotografien sowie Archivdokumenten.

In der Ausstellung waren die folgenden Interviewausschnitte via QR-Code abzurufen:


Die Ausstellung wurde im Rahmen des Förderprojekts "Dein HistoryLab" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" ermöglicht.