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29. Februar: Internationales Fachtreffen „Lernen mit Interviews“

Bei dem internationalen Expertentreffen an der Freien Universität Berlin werden am Beispiel der Online-Lernumgebung "Lernen mit Interviews" die Faktoren diskutiert, die über den Erfolg solcher Lernangebote im schulischen Alltag entscheiden.

News vom 24.02.2016

Mit dieser webbasierten Lernanwendung, die von den Video-Interviews des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939-1945“ ausgeht, soll es Jugendlichen und Lehrer/innen sowie ganzen Schulklassen und anderen Lerngruppen ermöglicht werden, mit lebensgeschichtlichen Interviews begleitet von Fotografien und weiteren Materialien historisch zu lernen.

Die Lernplattform zur NS-Zwangsarbeit wurde bereits Ende 2014 in ihrer Grundstruktur mit Expert/innen aus der Tschechischen Republik, Russland und Polen diskutiert, wo künftige Ländervarianten erarbeitet werden sollen.

Die Zielsetzung war dabei, dass die zu entwickelnde Plattform gut zu den technischen Voraussetzungen, zu den didaktischen Ansätzen sowie zu den unterrichtspragmatischen Gegebenheiten der Bildungslandschaft dieser Länder passt.

Basierend auf einem gemeinsamen historisch-didaktischen Konzept, wurden im vergangenen Jahr Lernumgebungen mit unterschiedlichen Inhalten erstellt: Eine für den deutschsprachigen Raum die andere für die Tschechische Republik.

Vor ihrer Freischaltung sollen die beiden Plattformen vorgestellt und diskutiert werden.

Den Schwerpunkt der Diskussion bilden dabei:

  • Die mediendidaktische Struktur von „Lernen mit Interviews“ und ihre Umsetzung
  • Parallelen und Unterschiede in den drei Ländern
  • Erfahrungen aus der Erprobungsphase
  • Perspektiven in den Ländern

 

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