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Lebendige Erinnerungen für Bildung und Wissenschaft
Persönliche Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen können Geschichte auch für junge Menschen anschaulich vermitteln.
Liliana S., jüdische Italienerin
Viele ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wünschen sich eine lebendige Erinnerungsarbeit am Ort ihrer verlorenen Jugend.
Die Wissenschaft fragt nach individuellen und kollektiven Erinnerungsmustern.
Bald stehen aber immer weniger Überlebende für direkte Begegnungen und persönliche Erzählungen zur Verfügung. Daher nutzen Forschung und historisch-politische Bildung immer stärker schriftlich oder audiovisuell aufgezeichnete Erinnerungsberichte.
Digitale Archive sichern diese autobiografischen Zeugnisse und machen sie online zugänglich.
- Biografische Beispiele aus der Sammlung
- Experten-Interview mit Ulrike Jureit über Erinnerungsmuster
- Experten-Interview mit Franziska Henningsen über Trauma
- Methodentipp: Wie analysiere ich ein Zeitzeugen-Interview?
News
27. Januar
Elf junge Erwachsene sahen in der "Topographie des Terrors" Spuren des Täter-Orts Gestapo-Zentrale und hörten Erinnerungen aus dem Zeitzeugen-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945".
Neuer Projektschultag zum Auschwitz-Prozess
In dem neuen Angebot der Reihe „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ forschen Jugendliche an der „Topographie des Terrors“ über Zeugen und Täter im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65).
Zeugenschaft und NS-Prozesse
Am 15. Dezember 1961 endete der Jerusalemer Eichmann-Prozess. Der Auschwitz-Überlebende Yehuda B. berichtet über seine Erfahrungen als Zeuge im Prozess gegen Adolf Eichmann.
