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Unvollkommene Gerechtigkeit. Der Streit um die Entschädigung der Opfer von Zwangsarbeit und Enteignung

Eizenstat, Stuart E. – 2003

Aus dem Amerikanischen von Helmut Ettinger und Holger Fliessbach. Mit einem Vorwort von Eli Wiesel. Im Jahr 1999 kamen unvorstellbares Leid und unzählbarer Verlust durch Hitlers Unrechtsregime zur öffentlichen Verhandlung. Unter großer internationaler Anteilnahme wurden Entschädigungen für NS-Opfer und die Rückgabe von jüdischem Vermögen ausgehandelt. Erstmals wird nun ein Blick in die Akten gewährt. Stuart E. Eizenstat, Chefunterhändler der USA, schildert den internen, konfliktreichen Verhandlungsverlauf, der politische und historische Hintergründe und die Schicksale hinter den Zahlen zutage brachte. Gerechtigkeit konnte hier nur unvollkommen sein. Im Gegenzug gelang es, namhafte Banken, Versicherungen und Konzerne durch politischen Druck als Profiteure zu entlarven und wieder auflebende antisemitische Strömungen aufzuzeigen.

Titel
Unvollkommene Gerechtigkeit. Der Streit um die Entschädigung der Opfer von Zwangsarbeit und Enteignung
Verfasser
Eizenstat, Stuart E.
Verlag
München: C. Bertelsmann Verlag 2003.
Schlagwörter
Wissenschaftliche Publikation
Datum
2003
Kennung
ISBN 9783570006801
Art
Text
zeitliche und räumliche Reichweite
Deutschland