Interview mit Dr. Andreas Eberhardt

Über die Perspektiven der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Im Interview spricht der Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ, Andreas Eberhardt, über seinen Werdegang, den Entschädigungsprozess der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, das Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ sowie die neuen Ziele und Projekte der Stiftung.

Zur Person:

Andreas Eberhardt ist 1962 in Hagen geboren. Er studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Publizistik sowie Kommunikationswissenschaft und promovierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster über die Verarbeitung von Gefangenschaft und Lagerhaft. Bis 2009 war er Geschäftsführer der bundesweiten Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. und von 2009 bis 2016 geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums. Er ist Mitglied im Beirat des von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründeten „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“, im Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und im Kuratorium des „Netzwerk Weiße Stadt Tel Aviv“, einem gemeinsamen Projekt des BMUB und der Stadt Tel Aviv - Yafo. Seit April 2016 ist er Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

Zum Interview:

Ort: Berlin
Datum: 05.03.2018
Interviewer: Dr. Alexander von Plato
Bearbeitung: Dr. Doris Tausendfreund, Peter Kompiel

Literaturauswahl:

  • Eberhardt, Andreas / Heubner, Christoph: Auschwitz als Metapher. Ein Gespräch über die Schwierigkeiten, das Vermächtnis von Auschwitz für künftige Generationen wachzuhalten, in: Pyritz, Richard / Schütt, Matthias (Hrsg.): Auschwitz als Aufgabe. 25 Jahre Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim (Auschwitz), Berlin 2013.
  • Eberhardt, Andreas: Kinder über den Holocaust. Früher Zeugnisse 1944 - 1948, Berlin 2008.
  • Eberhardt, Andreas: Verschwiegene Jahre. Biographische Erzählungen von Gefangenschaft und dem Leben danach, Berlin 1998.